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Projektstruktur

Im Benchlearning der Optionskommunen (BLOK) gibt es verschiedene in- und externe Gremien und Projektfunktionen. Die an der Durchführung des BLOK beteiligten Akteure lassen sich in drei Gruppen unterteilen:

  • Allgemeine Gremien der Optionskommunen, welche die Durchführung des BLOK gestalten („Assoziierte Gremien“),
  • Gremien und Akteure für das Benchlearning der Optionskommunen, die aus dem Kreis der Optionskommunen, von Deutschem Landkreistag (DLT) und Deutschem Städtetag (DST) besetzt werden, um Aufgaben innerhalb des BLOK zu übernehmen (BLOK-Gremien),
  • Aufgaben/Akteure auf Seiten des Dienstleisters gfa|public.

Zu den assoziierten Gremien gehört beispielsweise der Arbeitskreis Option (AK Option), in dem alle Landkreise und kreisfreien Städte mit jeweils einem Sitz pro drei Optionskommunen vertreten sind.

Die BLOK-Gremien werden im Folgenden noch ausführlicher dargestellt. Dazu gehören auch die Fachtagungen des Benchlearning, die streng genommen kein Gremium, sondern ein Format darstellen. Sie sind daher in der Übersichtsgrafik nicht enthalten.

Der Dienstleister gfa|public begleitet das Benchlearning der Optionskommunen sowohl fachlich als auch organisatorisch und übernimmt die Moderation der Vergleichsringsitzungen.

Vergleichsringe
Kernstück des Projektes ist die praktische Arbeit in zehn etwa gleichgroßen Vergleichsringen, denen die teilnehmenden Optionskommunen nach Kriterien wie SGB II-Quote, Größe der Organisationseinheit, Bundesland etc. zugeordnet sind. Jeder Vergleichsring trifft sich dreimal im Jahr zu einem jeweils 1½-tägigen Workshop.

Die Vergleichsringe sind im Rahmen des Benchlearning der zentrale Ort für Innovationen und fungieren als Beschleuniger für die Entwicklung der einzelnen Jobcenter. Ziel der Vergleichsringarbeit ist es, konkrete Unterstützungsinstrumente für die strategische und operative Arbeit der Optionskommunen zu entwickeln. Zu diesem Zweck vergleichen die Teilnehmer – auch, aber nicht ausschließlich auf der Basis von Kennzahlen –, wie sie das SGB II vor Ort umsetzen, werten übergreifende und regionale Herausforderungen aus, analysieren Erfolgsfaktoren, erarbeiten und bewerten Handlungsstrategien und Lösungsansätze und ermitteln gute Beispiele.

Im Fokus der Vergleichsringarbeit stehen dabei die Kernaufgaben der Jobcenter - die Integration in Arbeit und die Auszahlung der sogenannten passiven Leistungen - und die mit ihnen verknüpften Prozesse und Strukturen. Zudem werden aber auch Stütz- und Steuerungsaufgaben (etwa Führung, Steuerung, Personal, IT) erörtert. Um den Austausch über die Vergleichsringe hinweg zu fördern, befassen sich alle Vergleichsringe neben ihren spezifischen Themen auch mit einem gemeinsamen Jahresthema.


Vergleichsringsprecher
Jeder Vergleichsring benennt einen Vergleichsringsprecher. Sie fungieren als Zwischenebene zwischen den einzelnen Vergleichsringen und der Projektleitung und haben somit eine wichtige koordinierende Funktion. Die Treffen der Vergleichsringsprecher erfolgen drei Mal pro Jahr - immer im Nachgang zu einer „Vergleichsring-Runde“, um die Sitzungen vergleichsringübergreifend nachzubereiten und aktuelle Herausforderungen des Projektes sowie Lösungsansätze zu erörtern.


Projektleitung
Die Projektleitung ist das zentrale Steuerungsgremium des Projektes. In der Projektleitung sind die am Benchlearning beteiligten Landkreise und kreisfreien Städte repräsentativ vertreten; sechs Optionskommunen haben jeweils einen Sitz. Die Projektleitung tritt mindestens drei Mal pro Jahr zusammen.

Ihre Aufgabe ist es, das Gesamtprojekt zu steuern und alle maßgeb¬lichen Entwicklungen des Projektes und beabsichtigten Änderungen an den Arbeitskreis Option sowie die Gesamtheit der beteiligten Optionskommunen zu berichten. Zudem liefert sie thematische Impulse für die Vergleichsringarbeit, auch auf der Basis von Entscheidungen im Arbeitskreis Option.


Geschäftsstelle BLOK
Die Geschäftsstelle BLOK ist für das interne BLOK-Projektmanagement verantwortlich. Sie bereitet die Treffen der Projektleitung vor und nach und steuert das Wissensmanagement im Benchlearning in Abstimmung mit dem Dienstleister. Sie ist erste Anlaufstelle für Dritte bei Fragen zum Projekt. Sie ist besetzt mit der Geschäftsstelle des Deutschen Landkreistages, vertreten durch den Deutschen Städtetag.


Fachtagungen
Im Rahmen des Benchlearning werden jährlich zwei Fachtagungen durchgeführt – eine im Frühjahr, eine im Herbst. Die Themenstellungen werden aus der Vergleichsringarbeit generiert und in der Projektleitung abgestimmt. Dabei setzen die beiden Tagungen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte.

Die Frühjahrs-Fachtagung hat in erster Linie eine externe Ausrichtung und soll Vertretern der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sowie der interessierten Fachöffentlichkeit die Möglichkeit eröffnen, sich über die Arbeit der Optionskommunen zu informieren. Im Fokus stehen hierbei die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse sowie Beispiele guter Praxis aus einzelnen Optionskommunen.

Die Herbst-Fachtagung richtet sich stärker an den internen Kreis der in den Vergleichsringen organisierten Optionskommunen und ihre Mitarbeiter. Sie umfasst das Jahresschwerpunkthema, weitere im Laufe des Jahres behandelte Themen sowie ggf. aktuelle politische und rechtliche Fragestellungen.

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